Nachdem wieder mehr Menschen positiv auf Corona getestet wurden, sprechen manche bereits von einer „zweiten Welle“. Kurz stellt diese zwar in Abrede, bringt dennoch aber eine neue Maskenpflicht ins Spiel.

Für Dienstag kündigte die Regierung an, sich weiter über die Verordnung neuer Maßnahmen zu beraten. Im Anschluss soll eine Pressekonferenz erfolgen. Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Werner Kogler ließen bereits durchklingen, dass die Maske im Supermarkt aufjedenfall wieder verpflichtend wird. Derzeit kann das vermehrte Auftreten von Corona-Infektionen auf drei „Cluster“ zurückgeführt werden. Sie betreffen eine Freikirche in Oberösterreich, eine Serbisch-Orthodoxe Kirche in Wien und einen Schlachtbetrieb im niederösterreichischen Bezirk Horn.


Gleichzeitig findet der Personenverkehr zwischen Österreich und dem Westbalkan trotz höchster Reise-Warnstufe uneingeschränkt statt.

Wochenblick deckte finanzielle Verflechtungen zu Kurz-Büroleiterin auf

Wie Wochenblick aufdeckte, lenkt der Mann von Kurz‘ Büroleiterin, Luca Matteo Wieser, seitens der Firma Palmers die Geschicke der eigens eingerichteten „Hygiene Austria“. Sie produziert im Zusammenschluss mit der Firma Lenzing Schutzmasken. Erst im Mai besuchte der Bundeskanzler die Firma persönlich, nachdem er in einem Video den „Unternehmergeist“ der neuen Firma lobte. Bereits vor einer Woche gab das Unternehmen bekannt, die Schutzmasken-Produktion auf 25 Millionen Stück pro Monat auszuweiten. War die Firma bereits über die Pläne zur neuerlichen Maskenpflicht informiert, oder übt das Unternehmen durch die personellen Verflechtungen gar Einfluss auf die Entscheidungen der Regierung aus?

FPÖ-Schnedlitz übt heftige Kritik

Im Zuge einer Pressekonferenz fand FPÖ-General Michael Schnedlitz kritische Worte für die neuerlichen Masken-Pläne. Er vermutet andere Motivationen hinter der flächendeckenden Wiedereinführung der Maskenpflicht. Schnedlitz vermutet, dass die neuerlichen Maßnahmen offenbar dem Profitinteresse von Personen aus dem ÖVP-Umfeld geschuldet sind und weniger gesundheitlichen Erwägungen. Schnedlitz weist darauf hin, dass kein einziges Cluster bekannt ist, das auf einen Supermarkt zurückgeführt werden kann.

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